Zeichen für Dialog und Zusammenhalt in Düsseldorf
Gemeinsam das Fasten brechen
DÜSSELDORF- Beim gemeinsamen Iftar-Empfang des türkischen Generalkonsulats in Düsseldorf und der DITIB-Regionalunion kamen Vertreter aus Politik, Diplomatie und der deutsch-türkischen Gemeinschaft zusammen. In den Reden standen die verbindende Kraft des Ramadan, gemeinsame Werte, Dialog und gesellschaftlicher Zusammenhalt im Mittelpunkt.
Der Generalkonsul der Republik Türkiye in Düsseldorf, Ali İhsan İzbul, betonte in seiner Begrüßungsrede die Bedeutung der engen Beziehungen zwischen der Türkei und Nordrhein-Westfalen. Die türkische Gemeinschaft habe mit ihrem Engagement und ihrer Dynamik wichtige Beiträge zum gesellschaftlichen Leben in NRW geleistet.
Politik und Gesellschaft setzen Zeichen für Dialog

Der Vizepräsident des nordrhein-westfälischen Landtags Rainer Schmeltzer hob hervor, dass der Ramadan Werte wie Solidarität, Respekt und gegenseitige Unterstützung stärkt. Iftar-Tische brächten Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen zusammen und förderten Vertrauen sowie gegenseitiges Verständnis.

Auch NRW-Regierungssprecher Christian Wiemer unterstrich die verbindende Kraft des Ramadan. Nordrhein-Westfalen sei ein Land der Vielfalt, in dem Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen zusammenleben. Die türkischstämmige Gemeinschaft leiste wichtige Beiträge zum wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben.
In diesem Jahr fallen der Ramadan und die christliche Fastenzeit vor Ostern in denselben Zeitraum. Wiemer verwies darauf, dass in Deutschland rund 12 Millionen Menschen in dieser Zeit fasten. Gerade in Zeiten internationaler Konflikte sei es umso wichtiger, den Dialog zu stärken und sich auf gemeinsame Werte zu besinnen.

Nach kurzen Grußworten von DITIB-Vertretern wurde das Fasten mit Gebet und Gebetsruf eröffnet. Begleitet wurde der Abend von einer Sufi-Musikdarbietung. Traditionelle Speisen und Getränke sorgten für eine besondere Ramadan-Atmosphäre. Reporter Online/Hülya Sancak- DÜSSSELDORF




